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Nach Arbeitssieg weiter ganz oben

 

Die Geilen Uschis ringen den kampfstarken Aufsteiger aus Gotteszell mit 3:1 (25:18, 15:25, 25:19, 25:9) nieder
Ein Spiel bei dem viele klare Worte gesagt werden mussten und die harte Arbeit in den Gesichtern abzulesen war.

Dass es immer wieder mal Spiele gibt bei denen der spielerische Glanz größtenteils fehlt, ist allen Kennern des Volleyballsports bekannt. Ein solches Spiel war das Duell des aktuellen Spitzenreiters gegen den Aufsteiger aus Niederbayern in der Bayernliga Süd. Die Damen 1 des SCF traten daheim als verlustpunktfreier Ligaprimus gegen den Neuling aus Gotteszell an.

Was sich auf dem Papier als deutliche Angelegenheit las war dann auf dem Feld 3 Sätze lang eine zähe Angelegenheit bei der die Gäste den geilen Uschis alles abverlangten. Der Trainer wählte zu Beginn eine riskante Offensivstrategie bei der mit viel schnellem Spiel über die Mitte die gegnerische Block/Feldabwehr gebunden und bezwungen werden sollte. Leider schlug diese Taktik komplett fehl, weil gleich mehrere Elemente im Freisinger Spiel zu inkonstant und fehleranfällig waren. So wackelte die Annahme und wenn sie dann bei der Zuspielerin landete und durch die Mitte gespielt werden konnte, war entweder der Pass schlecht oder im Angriff wurde prompt der Fehler gemacht. So wurde Mitte des Satzes bei 10:14 Rückstand die Taktik gecancelt. Es sollte über das weniger fehleranfällige Spiel über Aussen und Diagonal wieder Sicherheit ins Spiel gebracht werden. Auch dies gelang in der Phase nur bedingt. Die Gäste präsentierten sich sehr kampfstark und zeigten sehr gute Offensivaktionen in Punktballsituationen. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten die Uschis auch noch keine nachhaltige Wirkung mit den Aufschlägen erzielen. Erschwerend kam hinzu, dass die Domstädterinnen in den Ballwechseln mit "Signalwirkung" sehr oft unnötige Fehler produzierten. Da diese Fehler auch noch auf alle Elemente (egal ob Annahme, Zuspiel, Angriff oder Aufschlag) verteilt waren bekam der SC bis zum 15:17 keinen Zugriff auf dieses Spiel. Die Entscheidung im ersten Satz fiel dann mit Romy Hagn am Aufschlag. Sie legte eine Serie von 8 Aufschlägen hin und wendete das Blatt für die Uschis.
Fans und Verantwortliche waren nun guter Hoffnung, dass die Gastgeberinnen den Schuß vor den Bug verstanden haben und nun von Beginn an ihre Stärken ausspielen würden. 5 min später war diese Hoffnung dahin. Wie schon beim ersten Heimspiel gegen Sonthofen nahmen sich die Uschis nun eine komplette Auszeit und lagen mit 2:9 zurück. Nach und nach wurde auf allen Positionen gewechselt, um einerseits evtl. den "Go-To Guy" zu finden bzw. das Spiel zu stabilisieren und um den Spielern der Startsechs eine Denk- und Verschnaufpause zu geben. Besserung im Uschispiel trat aber erst beim 4:14 ein und dies war freilich zu spät für eine Wende im Satz. Der deutliche Satzverlust mit 10 Punkten Unterschied war dann kein Schuß vor den Bug mehr, sondern vielmehr ein fester Schlag in die Magengrube. In dieser Phase spielten die Gäste auch sehr gut und am eigenen Limit. Sie zeigten starke Abwehrbälle, gute Offensivaktionen bei denen der Freisinger Block immer wieder entscheidend düpiert wurde und vor allem zerlegten sie den Annahmeriegel der Uschis mit sehr guten Aufschlägen.
Bei 1:1 nach Sätzen startete das Match im 3. Satz quasi neu. Die taktische Grundordnung wurde verändert, die Startsechs wurde auf 2 Positionen verändert und die Blocktaktik wurde umgestellt. Es wurde sozusagen der Resetbutton gedrückt. Allerdings dauerte es noch ein paar Ballwechsel bis die Uschis zu ihrem Spiel fanden.
Diesmal gelang es den Gästen zumindest nicht sich abzusetzen. Nach anfänglichem kleinen Rückstand (3:6) fand dann ab 12:12 der SC immer besser ins Spiel. Die ersten Elemente die wieder funktionierten war der Angriff über die Aussen- und Diagonalposition, sowie das Aufschlagspiel. Jetzt wurden die ersten Servicewinner und Asse erzielt, Claudia Müller punktete mit schnellen Angriffen über die 2 und Jule Reichert bzw. Romy Hagn waren erfolgreich über die 4.
Als sich zum Ende des Satzes auch die Annahme stabilisierte fiel der Satzerfolg mit 25:19 sogar noch relativ deutlich aus.
Das echte Leistungsvermögen zeigten die Domstädterinnen dann im 4. Satz. Hinzu kam, dass die Gäste 3 Sätze lang aufopferungsvoll gekämpft hatten und einen extrem hohen Aufwand im athletischen Bereich betrieben hatten. Als nun im 4. Satz die Gastgeberinnen schnell mit 9:3 führten, ließen bei den Gotteszellerinnen die Kräfte nach und sie fanden nicht mehr zurück ins Spiel. Freising hatte jetzt auch über sehr gute Block/Feldabwehr die Gästeoffensive im Griff und gewannen die wichtigen "Mentalpunkte".
Die Uschis spielten sich jetzt den Frust von der Seele und konnten den letzten Satz mit 25:9 gewinnen. Dies wurde den sympathischen Gästen, die etwas unkonventionellen und für Gegner sehr unangenehmen Volleyball spielen, nicht wirklich gerecht. Sie hätten sich einen knapperen Ausgang verdient, denn sie brachten die Uschis mit ihrer engagierten Leistung an den Rand der Verzweiflung.
Das entscheidende für die SC´lerinnen war aber, dass am Ende wieder 3 Punkte geholt wurden und das den heimischen Fans am ersten großen VolleyDay des SCF zumindest im 4. Satz gezeigt wurde, was in den Uschis der Saison drinsteckt.

Das nächste Heimspiel steht auch schon vor der Tür. Nächsten Samstag (25.10.) ist beim SCF "Womens-Day". Um 13 Uhr spielen die Damen 2 den ersten Spieltag ihrer Saison daheim und im Anschluß spielen die Geilen Uschis zur PrimeTime um 19:30 Uhr im TopSpiel gegen den SV Mauerstetten.

Halle

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Training Damen 1

Trainingszeiten:
Montag         20:00h - 22:00h
Donnerstag 20:00h - 22:00h

Schulsporthalle Lerchenfeld (Moosstr. 46)

Ansprechpartner:
Benedikt Untermarzoner
0151/19651004

Ursula Weidlich

Termine Damen 1

10.03.18 14:30 10.03.18 19:00
Damen 1 - MTV Rosenheim und SV Heimstetten
 

Ergebnisse/Tabellen

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Jugend w Freizeit
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