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Uschis kämpfen mit sich selbst, Gegner und Schiedsrichter in Gotteszell.... und gewinnen

 

Es gab viel zu besprechen und zu verkraften in einem hochemotionalen Spiel, dass die Geilen Uschis mit 3:2 (-22, 25, 16, -21, 9) in Gotteszell gewinnen. Die Freisingerinnen selbst hatten spielerisch nicht den besten Tag und leisteten sich zuviele Fehler in Annahme und in Abstimmung bei Block/Feldabwehr. Hinzu kam ein sehr gut aufgelegter und vor allem kämpferisch bärenstarker Gastgeber. Soweit so gut....wenn dann aber noch ein Schiri am Werk ist, der extrem viele technische Fehler pfeift und damit das eh schon heiße Spiel noch zusätzlich anheizt, wird es ganz schwer sachlich zu bleiben bzw. rational Volleyball zu spielen, geschweige denn zu kommentieren.

Normalerweise sollte man nach einem knapp gewonnenen Spiel nüchtern analysieren warum es gelaufen ist wie es gelaufen ist und vor allem bei sich selbst mit der Fehleranalyse anfangen.  Das fällt jedoch diesmal nach der Analyse des kompletten Videos extrem schwer, da schon Mitte des ersten Satzes klar war, dass heute kein unauffällig pfeifender Schiedsrichter auf dem Stuhl stand.  Waren die ersten beiden Pfiffe (1 gegen Gotteszell, 1 gegen Freising) noch nachvollziehbar, waren ab dem 3. technischen Fehlerpfiff bei 7:6 (!!!!) im ersten Satz viele Pfiffe nicht mehr erklärbar. Am Ende des Tages sollte der Schiedsrichter R.F. insgesamt 24 techn. Fehler in Zuspiel und Angriff abgepfiffen haben. Diese technischen Pfiffe hielten sich fast die Waage mit 14 Pfiffen gegen Freising und 10 Pfiffen gegen Gotteszell. Das Schwierige war aber, dass keine Linie mehr erkennbar war. Vogelwilde Zuspiele (auf beiden Seiten) wurden nicht gepfiffen und saubere Aktionen wurden herausgenommen. Leider fand der Unparteiische nicht zu einer unauffälligen Spielleitung zurück.  Dazu kamen dann noch einige deutliche falsche In-Out, "Viermal" Entscheidungen, "Müsste-Touch-gewesen-sein" Pfiffe plus einer gelben Karte gegen den SCF und einige deutliche Ermahnungen für Kapitän, Trainer und Cotrainer. Schade, dass es keine Video-Challenge in unseren Ligen geben kann.
Wer jetzt meint, dass jeder Spieler noch vielmehr Fehler macht, dann ist das meistens richtig, aber mit einem Unterschied. Volleyball ist ein Fehlersport und Spieler die riskante und mutige Handlungen (z.B. in Angriff und Aufschlag) vornehmen, um den Punkt zu machen, die machen Fehler und die dürfen Fehler machen. Ausserdem müssen sie die Fehler ausbaden durch das Verlieren der Spiele. Spieler werden Meister, steigen auf, halten die Klasse oder steigen ab...und nicht die Schiedsrichter.
Auch Schiedsrichter dürfen selbstverständlich Fehler machen, denn das gehört dazu und das akzeptiert jeder Sportler. Es ist wichtig, dass es Leute gibt, die den Schiedsrichterjob für geringes Entgelt machen, denn ohne sie wäre unser Sport nicht durchführbar. Das gilt aber in unseren Ligen auch für die Vereinsverantwortlichen, Trainer, Spieler und die vielen Helfer, die ihre Freizeit für wenig oder kein Geld in unseren Sport stecken.
Soll ich meine Mannschaft taktisch auch noch auf den jeweiligen Schiedsrichter vorbereiten/einstellen müssen?
Als Spieler/Trainer weiß ich nach dem Spiel wenn ich schlecht war bzw. bekomme es deutlich gesagt und muss das auch akzeptieren, aber das ist bei Schiedsrichtern irgendwie fast nicht möglich (ein falsches Wort und es steht im Protokoll) und ganz selten erkennbar. Diesmal gar keine Chance auf Einsicht oder das Eingeständnis etwas falsch gemacht zu haben.

Nach diesem Exkurs nun zum Spielgeschehen ausserhalb der vorzeitig abgepfiffenen Ballwechsel.  In den 178 in "Ruhe" gespielten Punkten unterliefen den Domstädterinnen ungewöhnlich viele Fehler in der Annahme. Im ersten Satz kamen lange schon nicht mehr gekannte Abstimmungsprobleme bei relativ einfachen Feldabwehrsituationen dazu, durch die immer wieder einfache Bälle ins Freisinger Feld fielen. Ausserdem spielten die Gastgeberinnen aufopferungsvoll in der Feldabwehr und brachten unglaubliche Bälle zurück. Im Angriff scheiterte der SCF auch noch einige Male am gut postierten VVG Block, so dass der 1. Satz verdientermaßen an die Gastgeberinnen ging. Lange Zeit waren die Uschis auch im 2.Satz auf der Verliererstrasse (3:6, 5:10, 12:16). Erst die gelbe Karte für/gegen Uli Giglberger (nach einem "In" gegebenen Aufschlag der VVG, der seitlich im Aus neben der Seitenlinie des 1. Schiri war) emotionalisierte die Uschis dermaßen, dass sie nach Abwehr eines Satzballs den Satz noch mit 27:25 an sich rissen.
Dieser Satzausgang hatte die VVG erstmal mental getroffen. Im 3. Durchgang konnte der SC gleich zu Beginn davonziehen und dominierte den Satz 3 in der Folgezeit.
Der 4. Satz war dann das umgekehrte Bild zu Satz 2. Der SCF führt lange und deutlich (10:5, 15:10, 19:16), aber die VVG kämpft aufopferungsvoll und macht im dynamischen Mittelangriff immer wieder richtig starke Punkte. Als dann noch 3 Freisinger Annahmen weggehen, musste ein 5. Satz über Gewinner und Verlierer entscheiden. Der blieb bis zum Seitenwechsel bei 8:7 für die Uschis knapp, aber danach konnten sich die Domstädterinnen absetzen und mit 15:9 am Ende siegen.

Bleibt festzuhalten, dass der Sieg extrem wichtig für die Moral ist und der Punktverlust zwar weh tut, aber verschmerzbar bleibt, angesichts der Aufgaben die noch vor den Uschis und der Konkurrenz liegen.

 

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