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Geile Uschis mit Maximalpunktzahl an spannungsgeladenem Wochenende

 


Der erleichterte Coach im Hintergrund atmet tief durch und applaudiert dem Jubelkreis seiner Spielerinnen nach einem nervenzerfetzenden 4. Satz mit Happy End in Lohhof.

Auf dem Papier sieht es aus wie 2 Pflichtsiege gegen Teams aus der unteren Tabllenhälfte, aber im "echten Leben" waren es zwei extrem dicke Bretter, die am Samstag und Sonntag von den Uschis "gebohrt" wurden. Im Vorfeld war klar, dass nur 6 Punkte aus den Spielen gegen Unterhaching und Lohhof den Meisterschaftstraum am Leben halten. Am Ende stand es gegen den TSV am Samstag 3:1 (23, -25, 19, 22) und beim SVL III am Sonntag auch 3:1 (-22, 14, 21, 27) und die Uschis hatten sich die anvisierten Punkte redlich verdient gegen stark aufspielende Gegner.....aber der Reihe nach....

Als Favorit trat der SCF am Samstag bei den abstiegsbedrohten Hachinger Hasen an, die im Hinspiel in Freising deutlich 3:0 geschlagen werden konnten. Diesmal präsentierten sich die Gastgeberinnen in sehr guter Verfassung. Sowohl spielerisch durch einige taktische Umstellungen, als auch kämpferisch spielte Haching  um Klassen besser als im Hinspiel und machte den Uschis von Beginn an das Leben schwer. Bei den Domstädterinnen funktionierte die vorgegebene Offensivtaktik nicht wie gewünscht und auch in Block/Feldabwehr bekam man keinen Zugriff auf das Spiel. Bis zum 14:14 liefen die Gäste immer einem kleinen Rückstand hinterher. Erst jetzt kamen die ersten Kampfpunkte auf die Habenseite und durch aggressivere Aufschläge konnte das Spiel besser kontrolliert werden. Der erste Satz schien bei 24:19 schon gelaufen, bevor eine starke Hachinger Aufschlagserie den Satz bei 24:23 wieder "scharf" machte. Wie das dann so häufig ist, hat der der oben in der Tabelle steht bißchen Glück und der der unten steht eher Pech. So landete der Hachinger Aufschlag nach der SC Auszeit im Netz und die Uschis hatten Satz 1 mit 25:23 gewonnen. Ähnliches deutete sich in Satz 2 an. Diesmal hatte Haching eine 4 Punkteführung (20:16), doch die Uschis brachten durch mehrere Wechsel frischen Wind ins Spiel und hatten plötzlich selbst Satzball bei 24:23. Der Satzgewinn mit diesem Verlauf wäre sicherlich vorentscheidend gewesen. Aber durch eigene Fehler und starke Offensivaktionen der Hachingerinnen ging der Satz am Ende mit 27:25 an die Gastgeberinnen. Die präsentierten sich dann im 3. Satz natürlich gepusht durch das starke Finish in Satz 2 und die Uschis brauchten eine ganze Weile um wieder in die Spur zu finden. Es sah bei den Zwischenständen 8:12 und 13:17 nicht wirklich gut aus für den Traum des SC. Wissentlich um die letzte Meisterschaftschance  kämpfend ging ein Ruck durchs Team und es wurde zumindest der Kampfmodus gefunden. Die spielerische Souveränität fehlte zwar weiterhin, aber kämpferisch waren die Uschis den Gastgeberinnen jetzt ebenbürtig. Jetzt endlich kamen auch die ersten direkten Blockpunkte dazu und machten den Satz doch noch zu einer deutlichen Uschiangelegenheit mit 25:19. Die Hachinger Hasen hatten eine kurze moralische Delle zu verkraften und der SC konnte den Satz bis zum 15:10 kontrollieren. Trotzdem fehlte den Damen des SC der Rhythmus an diesem Tag und so sollte dieser Satz auch nochmal eng werden. In der Crunchtime angekommen stand es dann wieder nur 23:22 und es gab erneut ein engeres Ende als gedacht. Mit zwei Angriffspunkten über Susanne Lehner im K1 und Linda Groß im K2 konnte dann der Satz mit 25:22 und das Spiel mit 3:1 ins Ziel gebracht werden.
Im Anschluß war allen Beteiligten bewusst, dass es einer deutlichen Leistungssteigerung bedarf, um am nächsten Tag in Lohhof zu bestehen. Coach Ullmann's Fazit ging in diese Richtung: "Der zu leichte Hinspielerfolg hat uns vielleicht etwas zu sicher gemacht und dazu geführt das wir oftmals, gerade im Kopf, einen Tick langsamer waren als die Hachingerinnen. Am Ende sind wir aber einfach froh, dass wir hier gegen gut spielende und kämpfende Hausherrinnen die 3 Punkte mitgenommen haben. Und vorausschauend auf morgen, wo wir defintiv wieder ein Lohhof in Bestform, unabhängig von deren letzten Ergebnissen, erwarten können, müssen wir uns spielerisch deutlich besser präsentieren, um das Wochenende perfekt zu machen."

Das Lohhofrückspiel am Sonntag stand natürlich unter ganz anderen Vorzeichen als das Spiel am Tag zuvor. Nachbarschaftsderby, Hinspiel 2:3 verloren und ein Gastgeber der unvermittelt noch um den Klassenerhalt bangen muss. Das waren die Zutaten für den Spannungsleckerbissen bei dem beide Mannschaften jeden Punkt für die Tabelle brauchten. Am Samstag traten die Lohhoferinnen noch personell gehandicapt in Friedberg an und unterlagen ohne große Gegenwehr gegen sehr gute Gastgeberinnen mit 0:3 (17, 17, 16).
Schon in der Vorbesprechung ahnte der Coach, dass diesmal der SVL in Bestbesetzung und mit höchster Motivation antreten würde und der SCF darauf vorbereitet sein muss auf einen Gastgeber in Topform zu treffen. Angesichts ihres letzten Heimspiels und der engen Tabellenkonstellation gelang es dann den Gastgeberinnen, im Gegensatz zum Vortag, nahezu das Topteam aufs Feld zu stellen. Die auf mehreren Positionen veränderte Aufstellung zum Vortag machte sofort klar, dass es auf ein ähnlich hochdramatisches Match wie im Hinspiel hinauslaufen könnte. Durch die Nähe nach Freising konnte aber der SCF, zumindest durch die Mehrzahl der Fans (incl. des Stammtrommlers Korbi (Danke wiedermal), den Lenisittern Fam. Jankovic, den Fam. Lehner, Müller, Haindl, Spanrad, Eixenberger und Ullmann, sowie biggest Fan Sören und einigen SC Spielern der anderen Teams, sowie der "Ehemaligen" Natalie), ein gefühltes Heimspiel daraus machen, was gegen Ende vor allem moralisch extrem wichtig für die Spielerinnen und den Coach war.
Gleich zu Beginn Dublizität der Ereignisse zum Vortag. Gegner startet mit Vollgas während die Uschis im Halbgasmodus festhängen. Zwischenstand 17:12 für gute Lohhoferinnen. Der SC hat primär ein Offensivproblem und bringt den Ball nicht auf den Boden. Außerdem konnten die dynamischen Lohhofer Angreiferinnen speziell über die Diagonal- und Aussenposition immer wieder direkte Punkte erzielen. Mit der Erhöhung des Aufschlagdrucks und einer variableren Blocktaktik konnte dann, früher als am Samstag, das gegnerische Offensivspiel etwas besser beeinflusst werden und bei 21:21 waren die Uschis wieder in Reichweite des Satzgewinns.
Doch die kurze Hoffnung wurde durch zwei starke Kampfpunkte des SVL zunichte gemacht und Satz 1 ging verdient mit 25:22 an die Gastgeberinnen.
Spätestens jetzt war Jedem klar, dass dieser heutige Gegner nichts mit dem schwächelnden SVL-Team der letzten Monate (nur zwei 3:2 Siege und 7 deutliche Niederlagen seit dem Hinspiel im November 2014) zu tun hat. Entsprechend angestachelt starteten die Domstädterinnen in Durchgang Nr. 2. Stimmte bisher der kämpferische Einsatz und die Moral, legten jetzt die GU's auch spielerisch zu und konnten nun die Dominanz ausstrahlen, die nötig ist, um einem Spiel den Stempel aufzudrücken. Offensiv waren es vor allem Susanne Lehner und Claudia Müller, die im Angriff und Aufschlag zu überzeugen wussten, während Juliane Reichert und Kathi Haindl in der Defensive saustark agierten. Jetzt führte der SC 13:8 und es kehrte Sicherheit ins Spiel der Freisingerinnen zurück. Variables Offensivspiel angetrieben durch gute Passverteilung von Kapitänsuschi Ulrike Giglberger und flexible Angriffe über alle Positionen brachten dann den 25:14 Erfolg und den Eindruck, dass das der Weg sein kann, das junge Team des SVL etwas von der gezeigten Spielfreude abzubringen.
Im nächsten Satz war es dann wieder ein Duell auf Augenhöhe, denn der SVL startete konzentrierter und senkte die Fehlerquote deutlich, während die Uschis gerade zu Beginn wieder ein paar Ungenauigkeiten und zu wenig Bewegung zeigten. Es waren dann erneut die reichhaltigen Offensivoptionen aus wieder konzentriert agierender Block/Feldabwehr, die diesen Satz entscheiden sollten. Alle Uschis incl. Zuspieluschi Uli trugen sich in die Scorerliste ein und leisteten ihren Beitrag zur Vorentscheidung in diesem Satz.(Endstand 25:21)
Im 4. Satz dann ein Fehlstart, so das bei 2:7 schon die erste Auszeit herhalten musste, um daran zu erinnern um was es geht und das eigene Toplevel als Maßstab anzumahnen. Geschenke waren von diesem Gegner nicht zu erwarten und der SC hatte gefälligst auch keine zu verteilen. Das Team raffte sich erneut über den Kampf auf. Mit einem unglaublichen Kampfpunkt mit 3 spektakulären Abwehraktionen durch Jule, Uli und Kathi zum 11:11 standen die Uschis endgültig in Flammen und es entwickelte sich eine hochspannende und hochemotionale Schlussphase. Dynamische Angriffspunkte hüben wie drüben, stürmisch gefeiert, gefolgt von Fehlern oder Kampfpunkten brachten die Teams dann zum 20:20 und zur letzten SC-Auszeit. Für die Uschis war es wieder da....dieses Déjà-Vu-Erlebnis zum Vortag und das Alles oder Nichts hing an den nächsten Punkten. Wieder das Vertrauen in die mentale Stärke, die Erfahrung mit solchen Situationen und den Mut angeregt ging es zurück auf's Feld. Nach 2 Fehlern der Uschis und 2 guten Kampfpunkten stand es 22:22. Dann 2 starke Aktionen der Gastgeberinnen und die Uschis standen einen Punkt vorm Saisonexodus.
Was folgte war eine Rallye mit Chancen auf beiden Seiten. Am Ende machte Jule Reichert den Angriffspunkt und verkürzte auf 23:24. Sush Lehner hielt dann dem Druck stand und servierte clever und mutig, so dass die SVL-Offensive einen Fehler zum 24:24 Ausgleich machte. Jetzt folgte die letzte SVL-Auszeit und wieder ging es darum Charakter zu zeigen im Finale dieses Spiels.
Nach 2 Matchbällen für die Domstädterinnen und 1 weiteren Satzball für Lohhof stand es dann 27:27.
Ein Block von Katha Mödl und Matchball 3 stand auf der Anzeigetafel.
Am Ende des folgenden 50 Sekunden dauernden "Schlagabtauschs" war es ein Angriffspunkt von Claudia Müller der das Match zum 3:1 Sieg des SCF beendete.
Ein Blick in die Gesichter und Augen der Uschis im Anschluß genügte, um den enormen Druck und die Bedeutung dieses 6-Punkte-Wochenendes zu sehen. Diese abfallende Anspannung wich purer Freude und Erleichterung.
"Die Schlussphase hat nochmal gezeigt aus welchem Holz dieses Team geschnitzt ist und wieviel Charakter in der Mannschaft steckt. Diese mentale Extremsituation so durchgestanden zu haben, kann die letzte nötige Energie und den absoluten Willen für einen erfolgreichen Saisonendspurt freisetzen."

 

 

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20.01.18 13:00 20.01.18 18:00
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20.01.18 19:30 20.01.18 22:00
Herren 1 - ASV Dachau II
 

Training Damen 1

Trainingszeiten:
Montag         20:00h - 22:00h
Donnerstag 20:00h - 22:00h

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0151/19651004

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Termine Damen 1

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